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Mein Schiff 1: Reise vom 27.09 – 04.09.2019 in Norwegen aufgrund technischer Probleme unterbrochen

Quelle: Tui Cruises
Quelle: Tui Cruises

Bei der Mein Schiff 1 gibt es derzeit ein größeres Problem an Bord, weshalb die Reise vom 27.09-04.09.2019 in Norwegen unterbrochen werden musste. Allerdings kümmert sich TUI Cruises sehr um das Wohl der Gäste.

Es betrifft die redundante Stromversorgung, konkret das Notstromaggregat, welches Probleme macht. 

Update: Reise wird seit 31.08.2019 0.30 Uhr fortgesetzt!

Die aktuelle geplante Route von der Mein Schiff 1 von Tui Cruises – Reise vom 27.09 – 04.09.2019

  • Di 27.08.19: Abfahrt Kiel / Deutschland 19:00 
  • Mi 28.08.19: Auf See  Do 29.08.19: Stavanger / Norwegen 07:00 18:00 
  • Fr 30.08.19: Flåm (Aurlandsfjord) / Norwegen 09:00 19:00 – ausgefallen
  • Sa 31.08.19: Olden (Nordfjord) / Norwegen 09:00 19:00 – wird gegen 12 Uhr erreicht!
  • So 01.09.19: Molde / Norwegen 08:00 18:00 
  • Mo 02.09.19: Bergen / Norwegen 08:00 17:00 
  • Di 03.09.19: Auf See 
  • Mi 04.09.19: Hamburg / Deutschland 05:30

Das ist vorgefallen:

Die Mein Schiff 1 von Tui Cruises hat am vergangenen Donnerstag Nachmittag bei einer Routinekontrolle Probleme beim Notstromaggregat entdeckt, weshalb das Schiff bereits kurz nach dem Auslaufen wieder umdrehen musste. Das geschah aus Sicherheitsgründen und ist mit den örtlichen Behörden abgeklärt worden. 

Hintergrundinformation zur Lage: 
Die Mein Schiff 1 von TUI Cruises ist mit vier Hauptmotoren ausgestattet, welche Strom produzieren und in zwei getrennten Maschinenräumen untergebracht sind. Für den sehr unwahrscheinlichen Fall, dass zur selben Zeit alle Motoren ausfallen, gibt es ein zusätzlichen Notstromaggregat.

Dieses verursachte nun einen Defekt. Für die örtlichen Behörden war der nicht einsatzfähige Aggregat allerdings den Grund dafür, das Schiff nicht auslaufen zu lassen. Auch muss das Schiff erst repariert werden, bevor es mit den Passagieren weiterfahren darf. Sicherheit geht vor!

Die vier Hauptmotoren der Mein Schiff 1 liefen problemlos und bei den für die Stromversorgung und den Antrieb verantwortlichen Bereiche, war auch alles im Grünen Bereich.

Kapitän Todd Burgmann informierte die Gäste an Bord und versprach innerhalb kurzer Zeit Besserung der Situation und dass man in Stavanger ein Ersatz des Aggregates besorgen würde, um die komplette redundante Stromversorgung am Leben zu erhalten. 

Bereits am Donnerstagabend direkt nach der Umkehr wurde das Ersatzteil für das Notstromaggregat beschafft. Allerdings war der Hafen in Stavanger nicht auf sowas vorbereitet und konnte das Schwere Teil nicht auf Deck laden.


Freitag nachts um 3 Uhr in eine Werftanlage und Tag in Leirvik mit Shuttle-Bussen verbringen

Nach einer langen Suche nach einer geeigneten Pier konnte die Mein Schiff 1 – mit Sondergenehmigung der Behörden – dann nachts um 3 Uhr am Freitag in eine Werftanlage mit den Passagieren fahren. Die Sondergenehmigung war notwendig, weil die doppelte Absicherung der Stromversorgung nicht gegeben war. 

Kapitän Todd Burgmann war guter Dinge, die Ausrüstungspier nahe der kleinen Hafenstadt Leirvik auf der Insel Stord, südlich von Bergen für den Einbau nutzen zu können und dann wieder schnellstmöglich nach Olde aufbrechen zu können. Da dies jedoch einige Zeit dauert, wurden die Gäste dazu eingeladen mit Shuttle-Bussen in die Stadt Leirvik zu fahren, um dort einen schönen Tag zu verbringen.


Auf die am Freitag auf 16:30 Uhr angesetzte Abfahrt wurde leider nichts. Nach einigen Stunden des Wartens erreichte um 21 Uhr am Freitagabend die Passagiere die Nachricht, dass das eingebaute Notstromaggregat ständig elektrische Kurzschlüsse verursacht und die Mein Schiff 1 deshalb nochmals im Hafen von Leirvik bleiben muss, bis die redundante Stromversorgung wieder sichergestellt werden kann.

Der Anlauf in Olden ist damit auch entfallen.


TUI Cruises bietet Gästen ein Bordguthaben als Entschädigung an.

 Seitens Schiffe-und-Kreuzfahrten gab TUI Cruises außerdem bekannt: 

Die Sicherheit von Gästen und Crew war und ist zu keinem Zeitpunkt gefährdet.

Die Mein Schiff 1 ist mit vier Hauptmotoren ausgestattet, welche Strom produzieren und in zwei getrennten Maschinenräumen untergebracht sind. Für den sehr unwahrscheinlichen Fall, dass alle vier Hauptmotoren zeitgleich versagen, gibt es das betroffene Stromaggregat. Alle vier Hauptmotoren waren und sind zu jeder Zeit einsatzbereit. Wir wissen, dass sich unsere Gäste ihre Reise nach Norwegen anders vorgestellt haben.

Als kleines Trostpflaster erhält daher jeder Gast ein Bordguthaben: Erwachsene Gäste bekommen 100 Euro, Kinder 20 Euro. Die Summe wird auf das Bordkonto gutgeschrieben. Bevor das Problem nicht gelöst ist, dürfen wir nicht weiterfahren.

Vor dem Hintergrund haben wir vorsorglich für morgen ein Ausflugsprogramm organisiert (Halbtagesausflug nach Haugesund).

Alle Gäste, die dieses Ausflugsangebot nicht wahrnehmen möchten, bekommen zusätzliche 50 Euro Bordguthaben auf Ihr Bordkonto gutgeschrieben, Kinder zusätzliche 5 Euro.

TUI Cruises gegenüber Schiffe-und-Kreuzfahrten.de

Das Team auf der Mein Schiff 1 wird derzeit und auch am Samstag, alle Hebel in Bewegung setzen, damit die nächsten Anläufe ab Sonntag und damit Landausflüge in Molde und Bergen noch erreicht werden können und die Gäste dort Ihren gebuchten Urlaub genießen können. 


Update – Samstag 0:30 Uhr
Seit den frühen Morgenstunden am Samstag fährt die Mein Schiff 1 wieder und wird gegen 12 Uhr am Hafen von Olden anlegen. Bisher wurde nicht übermittelt, ob es sich hierbei um eine Sondergenehmigung handelt, oder ob das Aggregat nun läuft.
Weiteres gilt es abzuwarten, die Reisenden scheinen jedoch erleichtert zu sein.

Das scheint der aktuelle Stand (Samstag, 31. August 10:42 Uhr) zu sein. Sobald sich etwas tut, werde wir euch natürlich informieren. 

One comment on “Mein Schiff 1: Reise vom 27.09 – 04.09.2019 in Norwegen aufgrund technischer Probleme unterbrochen

Leonard

Das war unsere erste Kreuzfahrt, um auf den Geschmack zu kommen. Essen war zu jeder Zeit hervorragend, aber die Situation im „Schrott-Hafen“ war zunehmend kaum erträglich (auch durch widersprüchliche Durchsagen, dass das defekte Teil jetzt ausgetauscht sei und funktioniert, hinterher jedoch wieder nicht funktioniert und die Behörden seien daran schuld. Da wurde die ganze Wahrheit vermutlich nicht gesagt. Der lustige Kreuzfahrtdirektor aus Ülzen hat aus meiner Sicht als Blitzableiter für den Kapitän funktioniert und die kippende Stimmung gerade noch so gerettet. Kaputte Komponenten auf einem fast neuen Schiff sehe ich NICHT als höhere Gewalt.

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