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Coronavirus-Ausbruch: Reedereien verschärfen Sicherheitsmassnahmen weltweit

Aufgrund des Coronavirus verschärfen Reedereien weltweit die Vorsichtsmaßnahmen zum Wohle der Gäste und Besatzung. 

Die Meldungen zum Coronavirus überschlagen sich derzeit, man kann es nicht übersehen. Auch bei den Kreuzfahrtschiffen geht dies nicht spurlos vorbei. Die ersten Reederei haben sich nun offiziell geäußert und setzen nun weitere, verschärfte Vorsichtsmaßnahmen um, damit das Wohl der Gäste und Besatzung unbesorgt bleibt. An Bord gelten außerdem erhöhte Reinigungsmaßnahmen aller Bereiche. 

Derzeit haben im deutschsprachigen Raum AIDA Cruises, Costa Kreuzfahrten und MSC Cruises Pressemitteilungen und Veränderungen im Ablauf veröffentlicht. 


AIDA Cruises: 

AIDA Cruises gibt selbst an, dass man eng mit den US-amerikanischen Behörden bezüglich der Präventionsmaßnahmen zusammenarbeite und die kontinuierlichen Kontrollen und Maßnahmen auf den Schiffen weit über den an Land geltenden Vorschriften umsetze. Alle AIDA Schiffe unterliegen strengsten Hygienestandards.

AIDA Cruises wird die Reise der AIDAvita vom 2.- 23 Februar 2020 verändern. So wird der Stop in Hongkong am 12. und 13. Februar 2020 durch einen Stop in Cai Lan (Vietnam) in der Halong Bucht am 13. und 14. Februar 2020 ersetzt.

Gäste, welche in Hongkong ein- bzw aussteigen möchten, wurde von AIDA kontaktiert und werden über den neuen Wechselhafen Cai Lan informiert. Man glaubt, dass in Hongkong die Risiken für Gäste und Crew zwar gering sind, man möchte aber kein Risiko eingehen.  Auch bei Selbstanreise bzw Selbstabreise wird umfassende Unterstützung bei der Anpassung ihrer An- bzw. Abreisearrangements leisten.

Gäste, die den letzten 14 Tage vor Reisebeginn eine Reise nach China angetreten haben, können derzeit keine Kreuzfahrt antreten. In diesem Fall bitte direkt AIDA kontaktieren. 


MSC Cruises: 

MSC Cruises setzt seit dem 24. Januar deutlich erhöhte Vorsichtsmaßnahmen zum Wohle der Gäste und der Crew um. Gäste aller Nationen müssen vor Antritt der Reise bei der Einschiffung einen Fragebogen ausfüllen und bestätigen, dass sie innerhalb der letzten 30 Tage keinen Besuch des chinesischen Festlandes getätigt haben. Jede Person, welche eine Reise dorthin angetreten hat, wird der Zutritt zum Schiff untersagt. 

Wärmescans werden von jedem Gast oder Crew-Mitglied verpflichtend durchgeführt. Bei Personen mit Anzeichen oder Symptomen von Krankheiten wie Fieber über 38° C, Schüttelfrost, Husten oder Atembeschwerden werden von der Einschiffung ausgeschlossen. Gäste, die während der Reise möglicherweise Fiebersymptome erkennen, werden in ihrer Kabine isoliert. Dies gilt auch für die übrigen Gäste in den jeweiligen Kabinen. 


Costa Kreuzfahrten: 

Auch Costa Kreuzfahrten nimmt das Thema sehr ernst und hat an Bord zahlreiche Sicherheitsmaßnahmen im Sinne der Richtlinien und Vorgaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und den Zentren für Seuchenkontrolle und -prävention (CDC) umgesetzt. 

Costa Kreuzfahrten hatte zu Beginn der Woche einen Verdacht, dass sich eine Frau chinesischer Nationalität (aus Macao) und ihr Partner am Coronavirus erkrankte. Dies konnte – laut diversen Berichten – als negativ bestätigt werden. Zum Glück für alle Beteiligten (ca 6.000 Gäste an Bord) auf dieser Reise und auf diesem Schiff. 


TUI Cruises: 

UPDATE: TUI CRUISES hat sich nun doch gemeldet:

TUI Cruises setzt nun auch flottenweit weitere Vorsorge- und Hygienemaßnahmen um. Dazu gehören verstärkte Reinigungsmaßnahmen und Anweisungen an die Gäste die Hände regelmäßig zu waschen und zu desinfizieren. 

An der Reise nach Südostasien möchte man weiterhin festhalten. Auch die Landausflüge finden wie geplant statt. 
Wer sich an Bord unsicher fühlt, kann sich Atemschutzmasken ausleihen – zum danach entsorgen. Beim Checkin wird genau auf das Reiseverhalten der vergangenen Wochen geschaut. Gäste, die innerhalb der letzten 14 Tage in China waren werden nicht auf Schiff gelassen.

Noch keine offizielle Pressemitteilung oder Statement zu diesem Thema. Sicherlich werden auch hier weitreichende Sicherheitsmaßnahmen umgesetzt. Wie diese aussehen, werden wir sicherlich bald lesen. Sobald sich TUI Cruises zu diesem Thema äußert, werde ich das Statement veröffentlichen. 

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