Kathrin und die Kreuzfahrten – Costa Smeralda 2025

von | 30/11/2025 | Gemischtes

Costa Smeralda Bug
Costa Smeralda Bug

„Was machen wir eigentlich an meinem Geburtstag?“, fragte mich Marc irgendwann im Juni. Und da ich auf diese Frage fast nichts anderes antworten kann als „Eine Kreuzfahrt!“, war das ja schon mal geklärt. Bei der Frage nach Schiff und Route wurden wir uns auch schnell einig. Die Costa Smeralda sollte es sein, mit einer Route, die wir 2024 exakt in dieser Reihenfolge schon mal gefahren sind, sogar auch auf der Costa Smeralda:

Die Route: Marseille – Barcelona – Seetag – Cagliari – Neapel – Civitavecchia/Rom – Genua – Marseille

Das störte uns gar nicht, es gibt ja in den Städten so viel zu erleben und so vieles, was man noch nicht gesehen hat. Das sollte nun endlich meine Gelegenheit werden, die Sagrada Familia von innen zu sehen.

Weil wir Abenteuer lieben und eine Kreuzfahrt zu dritt auf demselben Schiff und derselben Route sowieso langweilig wäre, haben wir (Marc, Kathrin & Quentin) Marcs Mutter Inge (83, fit wie ein Turnschuh) und Marcs Nichten Carlotta (14) und Elin (11) auch noch eingepackt. Für die beiden Mädels ist es die erste Kreuzfahrt und die Vorfreude riesig!

Gebucht haben wir zwei Meerblickkabinen mit Getränkepaket für insgesamt 3 Erwachsene und 3 Kinder (14, 11, 5) zum Gesamtpreis von 3.646,50€. Was Preise angeht, kann mit Costa kaum eine andere Reederei mithalten. Ein großer Vorteil: Kinder reisen auf vielen Costa-Reisen in der Kabine der Eltern kostenlos mit.

Kurz vor der Abreise dann noch eine tolle Überraschung: Eine unserer Meerblickkabinen wurde kostenlos zur Balkonkabine upgegradet.


Tag 1. Anreise Marseille:

Wir haben schon dreimal in Marseille eingeschifft und ich liebe Marseille als Einschiffungshafen! Warum? Abgesehen davon, dass die Fahrtzeit vom Saarland aus ähnlich lange ist, wie nach Hamburg oder Kiel, ist das Fahren in Frankreich deutlich angenehmer. Man zahlt zwar Maut, hat aber dafür kaum Baustellen und wenig Verkehr.

In Marseille angekommen, fuhren wir erstmal am Hafen vorbei, um zur Notre-Dame de la Garde zu kommen. Ehrlicherweise war ich in der Kirche noch nie drin. Oft ist sie auch wegen Gottesdienst oder Feierlichkeiten geschlossen, aber die Kirche steht auf einem Berg, von dem man über ganz Marseille schauen kann. Ein wunderschöner Blick, mit dem wir unsere Reise gerne beginnen.

Hier merkte man allerdings, dass heute in der Stadt vier Kreuzfahrtschiffe angelegt haben. Ich habe den Parkplatz und Vorplatz der Kirche noch nie so voll erlebt. Also nach den Erinnerungsfotos direkt los zur Smeralda.

Am Terminal angekommen, findet man sich gut zurecht. Der Parkplatz, den wir vorab für 105€/Woche gebucht haben, befindet sich direkt vor dem Schiff, der Fußweg zur Einschiffungshalle beträgt keine 5 Minuten. Dann heißt es erstmal, Koffer abgeben und sich in die Schlange zum Check-in einreihen.

Spaziergang ueber den Skywalk

Dieser geht für unsere Kabinen auch recht zügig und so sind wir nach genau 1 Stunde und 17 Minuten auf dem Schiff. Danke an Carlotta, sie hatte beim Anstellen zur Kofferabgabe die Stoppuhr gestellt! Auf dem Schiff angekommen, kommt die Sonne raus. Wunderbar, also machen wir einen kurzen Sonnenspaziergang übers Deck.

Danach geht’s an die Bar, erstmal Cocktails schlürfen! Dann chillen wir am Pool, die Kinder schwimmen oder rutschen, Oma schläft ein wenig in der Sitzecke. Die Kabinen sind gegen 14 Uhr fertig und Teile unseres Gepäcks sind auch schon da.

Das ganze Schiff können wir allerdings nicht mehr erkunden, die Größe des Schiffs ist schon ein wenig viel für den ersten Tag und wir sind auch ziemlich kaputt. Also geht es nach der 19.30 Uhr Show im Colosseo direkt auf die Kabine.

Colosseo

Tag 2: Barcelona

Bei der Schlacht am Buffet, auch Frühstück genannt, hatten wir wohl einen schlechten Zeitpunkt erwischt. Alles voll, total wuselig, wir saßen an drei Tischen verteilt. 20 Minuten später war der Spuk vorbei und wir hätten locker einen Tisch für 6 Personen bekommen.

Das Wetter war am Vormittag nicht sehr einladend. Es regnete und war ziemlich windig. Wir fuhren mit dem bestellten Van (über Uber) direkt zur Sagrada Familia, wo wir für 11.30 Uhr den Eintritt gebucht hatten.

Ich hatte die Kirche schon dreimal von außen gesehen und heute sollte der Tag sein, an dem ich auch das Innere zu Gesicht bekomme.

Nach ca. 15 Minuten Wartezeit und Sicherheitskontrolle waren wir drin und der Audioguide auf dem Handy lief. Und was soll ich sagen? Die Kirche ist von innen wie auch von außen atemberaubend – definitiv ein Must-See!

Nach der Sagrada Familia liefen wir zum Glück bei strahlendem Sonnenschein zum Einkaufszentrum Maremagnum. Wer unsere Reisegeschichten kennt, der weiß, dass wir mindestens ein Spielzeuggeschäft pro Reise aufsuchen. So auch heute wieder!

Der Spaziergang durch Barcelona war klasse. Wir sind durch Parks gelaufen, haben schöne Gebäude und Skulpturen gesehen und zum Glück auch ein paar Spielplätze entdeckt. Sogar den Kindern hat der Fußmarsch von knapp 4 Kilometern gefallen.

Das letzte Stück zum Schiff sind wir dann ab dem World Trade Center Barcelona mit dem Cruise-Bus gefahren. Kosten pro Einzelfahrt 3,00€/Person, die Tageskarte kostet 4,50€.

sonniges Barcelona

Tag 3: Seetag

Um niemanden mit unserem Tagesprogramm zu langweilen, das sich größtenteils im Beach Club abgespielt hat, erzähle ich an dieser Stelle etwas über die Costa Smeralda und Costa im Allgemeinen.

Costa ist eine italienische Kreuzfahrtgesellschaft, die (wie auch AIDA) zur Carnival Corporation & plc gehört. Die Flotte besteht aktuell aus 9 Schiffen. Von Baujahr 2003 bis 2021, von ca. 3.000 bis 6.500 Passagieren, ist für jeden Geschmack das richtige Schiff dabei.

Oft werde ich im Bekanntenkreis komisch angeguckt, wenn ich sage, dass wir mit Costa verreisen. Der Ruf von Costa unter deutschsprachigen Kreuzfahrern ist nicht der beste, deutsche Reedereien stehen hier klar im Vordergrund.

Vielleicht sind die oft sehr günstigen Einstiegspreise der Grund, warum manche Reisenden denken, dass bei dem Preis die Leistung nicht sehr gut ausfallen kann. Und bei Kreuzfahrten ist es wie mit allen Konsumgütern: Man bekommt das, wofür man bezahlt. Und das Preis-Leistungs-Verhältnis ist für unser Empfinden super! Wir sind bisher fünfmal mit Costa verreist und waren immer zufrieden.

Aber natürlich ist klar: Wenn ich in der Wintersaison eine 7-tägige Costa-Reise im Mittelmeer für 399 Euro buche, sind da keine Getränke enthalten und es kommt auch am Abend kein Turn-Down-Service, der mir die Bettdecke aufschlägt und das Nachtlicht einschaltet. Aber das ist aus unserer Sicht vollkommen in Ordnung..

Vor Buchung der ersten Reise habe ich mich im Costa Club angemeldet. Das sparte uns für die erste Buchung direkt 5%. Mittlerweile bin ich im Silver Club, was bedeutet, dass man die Reisen mit bis zu 15% Rabatt buchen kann. Ich empfehle jedem, der mit Costa reisen möchte, in den C-Club einzutreten, weil man auch an Bord, bei Ausflügen oder in Bezahl-Restaurants Rabatte bekommt.

Am Tag der Einschiffung steht eine Flasche Prosecco auf dem Zimmer bereit und auf dieser Reise habe ich eine Hülle für den Reisepass und einen persönlichen Kofferanhänger bekommen. Das sind zwar Kleinigkeiten, aber bei anderen Reedereien muss man ewig lang Seemeilen sammeln, um überhaupt mal einen Vorteil zu haben. Und gerade die Rabatte bei Reisebuchung finde ich schon toll.

Das Tagesprogramm bei Costa ist vielfältig: Tanzkurse, Stretching- und Aerobic-Kurse, Bingo, Volleyball-Turnier, Spiele für die ganze Familie…. Hier gibt es für alle Altersklassen das richtige Entertainment. Inge, Carlotta und Elin waren zum Beispiel gemeinsam beim Stretching, allen hat der Kurs gefallen. Das Tagesprogramm gibt es in der Costa-App oder als Print-Version am Vorabend an der Kabinentür.

Costa führt das sogenannte „Interporting“ durch. Das bedeutet, dass man an fast jedem Hafen ein- bzw. ausschiffen kann. Wenn man das nicht kennt, mag das ein No-Go sein („Das bringt ja voll die Unruhe rein.“), ich empfinde es allerdings meistens als Vorteil. Warum? Weil man nicht mit 6000 Passagieren in einer Schlange zum Check-in steht und weil man an manchen Tagen auch das Glück hat, das Schiff fast für sich allein zu haben. Ein Beispiel: Wenn in Civitavecchia 50% der Gäste nach Rom fahren und 15% der Gäste aus- bzw. einschiffen, dann nutzen wir gerne die Zeit, um an Bord zu bleiben und die Ruhe zu genießen. Es sind dann eben nicht mehr viele Leute auf dem Schiff, die sich am Buffet vordrängeln.

So ist es auch unser kleines Ritual geworden, am Seetag Frühstück auf die Kabine zu bestellen. Die verschärfte Situation im Restaurant kann man umgehen, indem man die Wunschuhrzeit sowie das gewünschte Essen auf der Bestellkarte ankreuzt und diese abends an die Kabinentür hängt.

Der Preis pro Person liegt entweder bei 5€ oder 12€, je nachdem, was man wählt. Die Menge ist hierbei egal.


Generell zum Thema Essen & Trinken bei Costa:

Es gibt ein großes Hauptbuffetrestaurant, welches zum Frühstück, Mittagessen und Abendessen geöffnet ist. Die Auswahl ist immer sehr groß und vielfältig. Bei den beiden neuesten Schiffen, der Smeralda und der Toscana, wird das Essen hier vom Personal angereicht. Man kann sich also nicht selbstständig Essen auf den Teller laden, sondern zeigt bzw. sagt, was und wie viel man möchte. Das hat den Vorteil, dass die Speisen immer ansehnlich präsentiert sind und dass nicht hunderte Passagiere die gleichen Vorlegebestecke anfassen. Ob das ein Überbleibsel aus der Coronazeit ist, kann ich nicht sagen. Ich finde es aber positiv, auch wenn es manchmal etwas länger dauert.

Der Fokus, besonders am Abend, liegt allerdings auf den Bedienrestaurants. Bereits bei der Buchung entscheidet man sich für die frühe (ca. 18.30 bis 19.00 Uhr) oder späte (ca. 21.00 bis 21.30 Uhr) Tischzeit. Wir haben uns bisher immer für die frühe Tischzeit entschieden. Die Italiener, Spanier und Franzosen essen vielleicht lieber zur späteren Stunde, aber ich habe noch nie einen Deutschen an Bord getroffen, der die späte Essenszeit gewählt hat.

Man nimmt dann jeden Abend am zugewiesenen Tisch Platz und wählt aus der Speisekarte, die für diesen Abend in jedem Restaurant gleich ist.

Oft weiß man aufgrund der Beschreibung der Gerichte nicht genau, was sich dahinter verbirgt, aber wir haben meistens vielfältig ausgewählt, konnten somit relativ viel probieren und es war immer lecker.

Das ganze Abendprogramm ist den Essenszeiten angepasst und in zwei Hälften geteilt. Die Shows (entweder im Theater oder im Colosseo) werden zweimal aufgeführt, damit niemand etwas verpasst, weil er gerade im Restaurant sitzt. Erste Show: 19.30 Uhr, zweite Show: 21.30 Uhr.

Thema Getränke: Wir hatten direkt bei der Reisebuchung das MyItalian-Genusspaket dazugekauft. Somit hatten wir Kaffeespezialitäten, Cocktails, Bier, Wein und Softgetränke inklusive. Außerdem beinhaltet dieses Paket eine Pizza/Person+Reise in der Pizzeria Pummid’Oro und unbegrenzten Eisgenuss in der Gelateria Amarillo.

Costa MyItalian

Für alle Reisenden ohne Getränkepaket gibt es zum Frühstück Filterkaffee und ansonsten zu den Mahlzeiten Wasser. Die Getränkepreise finde ich noch angemessen. 0,5l Wasser kosten zum Beispiel 2,20€, ein Glas Weißwein 5,70€ und eine Limo 4,00€. Man muss allerdings bedenken, dass auf alle Preise noch 15% Trinkgelder dazugerechnet werden. Dieser zusätzliche Aufschlag entfällt, wenn man ein Getränkepaket gebucht hat.


Familien & Kinder an Bord bei Costa

Generell ist das Publikum auf den Costa-Schiffen bunt gemischt. Es sind schon einige Deutsche da, die für das Mittelmeer meistens in Genua, Marseille oder Savona einschiffen. Aber der Hauptanteil sind eher Südländer.

Die Bordsprache ist Italienisch. Es gibt einen deutschsprachigen Ansprechpartner, der eine Willkommens- bzw. Infoveranstaltung zu Beginn und Ende der Reise durchführt. Durchsagen (und auch die Bingo-Regeln) erfolgen auf Italienisch, Französisch, Spanisch, Englisch und Deutsch.

Es gibt natürlich auch einen Kids-Club an Bord. Dieser ist von 9-24 Uhr (!) durchgehend geöffnet. Es sind offene Betreuungszeiten, man kann die Kinder bringen und abholen, wann man möchte. Die Betreuer gehen mit den Kids auch gemeinsam zum Essen.

Auf der Costa Smeralda fand das Essen im Familienrestaurant „Tutti a Tavola“ statt. Das Restaurant liegt direkt gegenüber vom Kids-Club und ist für Familien mit Kindern im Alter von 3 bis 6 Jahren vorgesehen. Zutritt erfolgt hier über die Costa-Karte. Wir waren zweimal während der Reise dort essen, einmal zum Mittagessen und einmal zum Frühstück. Die Auswahl ist zwar kleiner als im Hauptbuffetrestaurant, dafür ist es überhaupt nicht überfüllt und trotz vieler Kinder sogar eher ruhig.

Generell ist es so, dass auf all unseren Costa-Kreuzfahrten viele Kinder aller Altersklassen an Bord waren. Dementsprechend gibt es auch eine Vielzahl von Tagesaktivitäten für Kinder.

Am Seetag gibt es den Prinzessinnen- und Kapitänstag, an dem die Kleinen für einen Tag in die Rolle der Prinzessin oder des Kapitäns schlüpfen können. Es gibt Mini-Discos, Treffpunkte mit Squok (dem Maskottchen des Kids Clubs), Schiffsrallyes, Fußball- oder Tennisturniere. Kinder nehmen bei Costa einen großen Platz ein. Familien sind hier herzlich willkommen!

Die Costa Smeralda verfügt auf Deck 7 sogar über ein Museum – CoDe, das erste Designmuseum auf See. Hier werden italienische Design-Highlights von 1930 bis heute ausgestellt.

Ach ja, hier noch ein Costa Fun-Fact: Deck 13 sucht man hier vergebens!

Costa Fun Fact 13 Deck

Tag 4. Cagliari

Bei 24 Grad Celsius gab es für uns nur ein Ziel: Poetto Beach! Da der Costa-Ausflug zu teuer war, sollte uns Google Maps dorthin führen. Vom Hafen aus gibt es einen öffentlichen Bus, der direkt zum Strand fährt. Kostenpunkt lt. Google waren 1,30€/pro Person. Das wäre ein Schnäppchen! Als ich beim Busfahrer bezahlen wollte, winkte der uns einfach durch. Ich habe eine italienische Familie gefragt, wie man hier bezahlt. Wir sollten einen QR-Code abscannen, mit der italienischen Website war ich allerdings überfordert und bis ich mich eingelesen hatte, waren wir auch schon am Ziel. Die Hinfahrt war schon mal umsonst.

Wir sind nicht bei der ersten Strand-Station ausgestiegen, was sich als perfekt herausgestellt hat. Der hintere Strandabschnitt war um einiges leerer als der vordere. Die Kinder haben sich richtig doll aufs Meer gefreut und sind sofort in das (für mich zu) kalte, aber wunderschön türkisblaue Wasser gesprungen. Der Strand war sehr sauber!

Poetto Beach

Zurück ging es wieder mit dem (günstigen) Bus. Der war so voll, dass ich dieses Mal gar nicht erst zum Busfahrer gekommen bin, um zu fragen, wie man hier eigentlich bezahlt. Auf dem Schiff angekommen, sind wir erstmal zum Buffet. Die Kinder waren schließlich am Verhungern, sie hatten ja schon knapp 4 Stunden nichts mehr gegessen. Am Abend wollten wir Marcs Geburtstag beim Abendessen an unserem Tisch im Restaurant Il Meneghino feiern. Zur Feier des Tages habe ich einen Kuchen bestellt (Preis 22 Euro). Carlotta und ich haben uns für die Geschmacksrichtung Erdbeer-Joghurt entschieden. Ein Traum!

Geburtstagskuchen

Tag 5. Neapel

Neapel empfing uns mit 22 Grad und Sonnenschein. Das war schon mal eine Verbesserung zu unseren letzten beiden Aufenthalten. Da war das Wetter eher so mittelmäßig. Beim ersten Mal sind wir mit dem Speedboot nach Capri und beim zweiten Mal wollten wir in die Stadt. Weit sind wir allerdings nicht gekommen, denn damals hat es uns gar nicht gefallen. “Bella Napoli?!?! Das musste irgendwo anders sein.“

Aber bei diesem schönen Wetter wollten wir der Stadt nochmal eine Chance geben, außerdem wollte Marc unbedingt eine neapolitanische Pizza essen. Soll ja die beste Pizza der Welt sein.

Also los…. Ach so: Zuvor habe ich bei Tripadvisor noch nach ein paar Must-Sees geschaut und da ist mir eine U-Bahn-Station aufgefallen, die aussah, als würde sie einen Sternenhimmel abbilden. Das wollte ich mir anschauen.

Der erste Stopp war dann die Pizzeria OWAP. Auf dem Weg dorthin wurde mir dann nochmal klar, warum Neapel nicht meine Lieblingsstadt wird. Es ist laut, wuselig, teilweise echt dreckig und es stinkt hier und da. Anders kann ich es echt nicht beschreiben. Die Pizzen waren allerdings echt super! Ich habe noch nie eine Pizza gegessen, die mit einer Blume verziert war!

neapoletanische Pizza

Danach ging es dann zur U-Bahn-Station, die auf den ersten Blick ziemlich unscheinbar aussah. Wir haben dann einen Mitarbeiter gefragt, ob wir hier richtig sind. Ja, wir waren richtig, mussten nur ein Ticket kaufen, um ins Untergeschoss zu gelangen. Für 1,50€/Person ließ der nette Mann uns dann rein. Je weiter wir nach unten kamen, desto klarer wurde, dass es sich bei dieser U-Bahn-Station wirklich um ein super schönes Exemplar handelt.

U Bahn Neapel

Nach dieser Station sind wir noch durch ein paar Einkaufsgassen spaziert (ja, wir waren auch wieder in einem Spielzeugladen). Und danach zurück zum Schiff ein Eis essen. Das Abendessen an unserem festen Tisch wollten wir ausfallen lassen, stattdessen wollten wir zum ersten Mal ins Theater San Remo zur „Virtual or Reality“-Show. Es war eine kurzweilige Dance-Show, die vor allem den Kids echt gut gefallen hat.

Nach der Show sind wir kurz zum abendlichen Snack ins Buffet und haben noch eine Runde Skyjo gespielt (unser neues Familien-Lieblingsspiel). Dann heißt es: ab ins Bett, denn der nächste Tag startet früh.


Tag 6. Civitavecchia/Rom

Oma, Marc, Carlotta und Elin fahren um 8.45 Uhr nach Rom. Quentin und ich machen einen Mama-und-Sohn-Chill-Tag an Bord.

Ach, wie herrlich es doch sein kann, wenn das Schiff so schön leer ist. Die meisten Passagiere sind nach Rom unterwegs, viele verlassen das Schiff und am Nachmittag kommen erst die neuen Gäste. Man erlebt das Schiff ganz anders ohne Menschen. Schon beim ersten Gang durchs Buffetrestaurant haben wir einen Tisch gefunden. Das muss unser Glückstag sein!

Hier ein paar Eindrücke vom leeren Schiff:

Gegen 16.15 Uhr kommen unsere „Römer“ vom Costa-Ausflug zurück und berichten von ihren Erlebnissen aus der Stadt der 7 Hügel. Oma schwärmt immer noch vom Trevi Brunnen und dem Kolosseum.


Tag 7. Genua

Für Genua hatten wir vor der Reise bereits Tickets für das Aquarium gekauft. Wir waren bei unserer Costa-Reise in 2023 schon mal drin und es ist wirklich sehenswert. Es werden auch Ausflüge dorthin angeboten, diese sind aber meiner Meinung nach überteuert. Der Fußweg zum Aquarium dauert 20 Minuten. Wir haben für den Eintritt 28,00€ für Erwachsene bezahlt und 20,00€ für Kinder (tagesabhängig). Nachdem wir Oma und die Kinder am Hafen entlang zum Aquarium begleitet haben, sind Marc und ich ein wenig durch Genua spaziert. Schon bei unserem ersten Besuch in Genua haben wir uns in die Stadt verliebt. So viele kleine Gassen, schöne Gebäude und Plätze. Meine persönliche Meinung: die Stadt wird unterschätzt!

Hafen von Genua

Bilder von Genua aus 2023:

Tag 8. Marseille

Jede Reise hat ein Ende. Und so mussten auch wir wieder ausschiffen. Die Kabinen sollten bis 8 Uhr geräumt sein. Die Koffer hatten wir nachts vor die Tür gestellt, damit wir sie nicht über das Schiff schleppen müssen. Mit unserem Handgepäck sind wir zum letzten Frühstück aufgebrochen und haben das Mittelmeer mit einem Blick über Marseille (und auf die Suiten der MSC World Europa) verabschiedet.

Letzter Blick ueber Marseille

Hinter uns liegen Tage voller Entdeckungen, Begegnungen und Momente, die in Erinnerung bleiben werden – vom ersten Blick auf die Costa Smeralda über das Lachen an Deck bis hin zu den neuen Eindrücken jedes Hafens.

Es bleiben wunderschöne Erinnerungen an Dolce Vita, Sonne, gutes Essen, ein modernes Familienschiff, Irrungen und Wirrungen an Bord („Wo ist eigentlich Oma?“), gemeinsames Baden, Rutschen, Spielen und Lachen.

Und darum geht es ja auch: Gemeinsame Zeit mit der Familie! Und so reden wir schon über die nächste Kreuzfahrt. Elin träumt bereits von der Karibik…

Lust auf Costa bekommen?

Wenn du jetzt auch Lust auf eine Reise mit der Costa Smeralda oder einem anderen Costa-Schiff bekommen hast, melde dich gerne bei uns. Wir helfen dir, die passende Route, Kabine und das richtige Getränkepaket für dich und deine Familie zu finden – damit aus der Vorfreude ganz schnell dein nächstes Kreuzfahrtabenteuer wird.

Dennis Vitt

Reiseberater, Cruisify.de

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