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Diese Kreuzfahrten-Marken haben aus dem Katalog gestrichen oder werden Anläufe in St. Petersburg streichen

Moskau St Petersburg Kreuzfahrten neues e-Visum - Bildquelle: Michael Siebert auf Pixabay
Moskau St Petersburg – Bildquelle: Michael Siebert auf Pixabay

Immer mehr Reedereien veröffentlichen Statements bezüglich kommender Anläufe in Russland, genauer gesagt zu den Anläufen in St. Petersburg im Jahr 2022

Bei den aktuellen Geschehnissen rund um den Ukraine-Russland-Krieg gibt es fast schon stündlich Neuerungen. Man kommt fast schon gar nicht mehr hinterher. Nachfolgend möchte ich euch Informationen von den Reedereien zur Verfügung stellen, sofern diese sich zum aktuellen Ukraine-Russland Krieg geäußert haben. Es ist Zeit für Sicherheiten und konkrete Aussagen.


Diese Reedereien haben sich bereits zur aktuellen Lage geäußert

Vorneweg: Diese Liste stellt eine aktuelle Auflistung mit Stand vom 01. März (wird aktualisiert wenn es etwas neues gibt) da. Weil die Lage sehr dynamisch ist, können die Statements bereits aktualisiert worden sein. Deswegen binde ich euch immer ein Originalzitat der jeweiligen Reederei ein. Ich versuche diese stets aktuell zu halten, kann dies jedoch nicht versprechen. Kein Anspruch auf Vollständigkeit.


Carnival Corporation (u.a. AIDA Cruises)

Stand vom 26. Februar.

Betrifft: AIDA Cruises, Cunard Line, Costa Kreuzfahrten und Costa Asia , Holland America Line, Princess Cruises, P&O Cruises, Seaburn

Meldung:

„Angesichts der jüngsten Angriffe Russlands in der Ukraine werden die Marken der Carnival Corporation ihre Reiserouten in der kommenden Woche ändern, sobald alternative Häfen bestätigt werden können. Wir stehen für den Frieden.“

Carnival Corp am 26. Februar über Twitter

In light of the recent attacks by Russia in Ukraine, Carnival Corporation brands will be modifying our itineraries in the coming week once alternative ports can be confirmed. We stand for peace.

— Carnival Corporation (@CarnivalPLC) February 26, 2022

Norwegian Cruise Line Holdings

Stand vom 27. Februar

Betrifft: Norwegian Cruise Line, Oceania Cruises und Regent Seven Seas Cruises.

Meldung:

„Norwegian Cruise Line (und alle anderen Marken) hat alle Anläufe in Sankt Petersburg, in dieser Sommersaison gestrichen. Die Ersatzhäfen werden in Kürze bekannt gegeben.“

Information an Reisepartner und gebuchte Gäste

Hapag-Lloyd Cruises

Stand vom 27. Februar

Betrifft: Hapag Lloyd Cruises (laut unbestätigten Berichten auch für TUI Cruises Mein Schiff)

Meldung:

„Mit großer Anteilnahme und Besorgnis verfolgen wir die jüngsten Geschehnisse in der Ukraine. Wir beobachten die Situation aufmerksam und bewerten das Routing unserer anstehenden Russlandreisen kontinuierlich und individuell hinsichtlich der aktuellen Lage und in enger Abstimmung mit lokalen Behörden und Agenturen. Die Sicherheit unserer Gäste und Crew steht dabei immer an oberster Stelle. Wir bitten Sie noch um etwas Geduld, bis wir die Lage auch hinsichtlich unserer geplanten Routen und möglicher Alternativen vollständig eruiert haben.“

Meldung an Reisepartner

TUI Cruises

Stand 28. Februar

Meldung:

„Vor dem Hintergrund der Ereignisse haben wir uns aus ethischen und moralischen Gründen entschieden, die Fahrpläne unserer Ostsee-Kreuzfahrten von Mai bis Oktober 2022 anzupassen: Wir werden St Petersburg nicht mehr anlaufen. Bereits in der letzten Wochen haben wir alternative Häfen angefragt, die Anläufe werden voraussichtlich durch Klaipeda (Litauen) und Riga (Lettland) bzw. Kopenhagen (Dänemark) und Visby (Schweden) ersetzt. Auch für die geplanten Anläufe in Sotschi und Odessa in der Ukraine der Reise „Schwarzes Meer“ der Mein Schiff Herz im August werden alternative Häfen gesucht. Sobald die neuen Fahrpläne final feststehen, werden wir unsere gebuchten Gäste und Vertriebspartner darüber informieren.“

TUI Cruises über Facebook

Royal Caribbean Group

Stand 24. Februar: Laut inoffiziellen Berichten hält Royal Caribbean weiterhin an den St. Petersburg Abfahrten fest, behält sich das Recht vor, doch umzurouten

Betrifft: Royal Caribbean Cruises und Celebrity

Meldung:

„Die Sicherheit unserer Gäste und unserer Besatzung hat für uns stets höchste Priorität. Wir beobachten ständig die Ereignisse in der Welt, einschließlich der Situation in der Ukraine. Angesichts der jüngsten Ereignisse ist es zunehmend unsicher, ob wir St. Petersburg, Russland, wie geplant besuchen können. Wir haben alternative Häfen geplant und werden die Situation in den kommenden Wochen weiter beobachten. Unsere Gäste und Reiseberater werden als Erste von etwaigen Änderungen an der Reiseroute erfahren.“

Quellen:

(Stand 24. Februar) https://www.royalcaribbeanblog.com/2022/02/24/royal-caribbean-has-backup-plan%C2%A0-russia-calls-after-ukraine-invasion

(24. Februar) https://www.royalcaribbean.com/cruise-ships/itinerary-updates


MSC Cruises

Stand 01. März

Meldung:

„MSC Cruises hat heute bekannt gegeben, dass die geplanten Anläufe in St. Petersburg, Russland, aufgrund der jüngsten Entwicklungen in der Region und der damit verbundenen Sicherheitsbedenken ausgesetzt werden.“

Pressemitteilung von MSC Cruises

Zur Vollständigkeit die deutschsprachigen Reedereien in Kurzform:

  • AIDA Cruises gehört zu Carnival Corp. Unternehmen sagt Russland-Reisen ab und ändert Hafen
  • TUI Cruises gehört zwar mit Hapag-Lloyd zusammen, TUI Cruises hat sich noch nicht offiziell geäußert. Unbestätigten Berichten zufolge, ist an Reisepartner eine Information raus, diese liegt mir jedoch noch nicht vor.

One comment on “Diese Kreuzfahrten-Marken haben aus dem Katalog gestrichen oder werden Anläufe in St. Petersburg streichen

[…] um die dramatischen Ereignisse in der Ukraine hat AIDA Cruises vor wenigen Tagen verkündet, den Hafen von St. Petersburg in Russland nicht mehr anzulaufen. In den vergangenen Tage hat AIDA […]

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Dennis Vitt - Gründer von Cruisify.de
Mein Name ist Dennis Vitt, schon seit einigen Jahren interessiere ich mich für Kreuzfahrten. Seit 2 Jahren gibt es auch diesen Blog, der sich nur rund ums Thema Kreuzfahrten beschäftigt. Überwiegend zu den Reedereien AIDA Cruises und TUI Cruises. Seit Januar 2021 auch mit einem wöchentlichen Podcast - siehe oben. Mehr zu Cruisify.de erfahren
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